Impulse

More personal Training

Eine Frage der Einstellung

In der Welt der Elektromyostimulation ist das sogar wörtlich zu nehmen. Denn mit der i-motion-ems Software können Sie über Stromstärken, Frequenzen und Impulszeiten alle Muskelfasertypen der Skelettmuskulatur optimal ansprechen:

Weiße Muskelfasern, die schnell kontrahieren. Sie brauchen viel Energie und ermüden rasch. Diese Muskulatur wird mit höheren Frequenzen (30 bis 50 Hz) angesprochen.
Rote Muskelfasern, die langsamer kontrahieren. Sie sind für Kraft und Ausdauer zuständig. Bei mittlerer Belastung ermüden sie nur sehr langsam. Diese Muskulatur wird mit niedrigeren Frequenzen (15 bis 20 Hz) angesprochen. Mit seinem Spektrum von 2 bis 200 Hz deckt i-motion-ems alle Trainingsformen ab:

5 bis 10 Hz: Stoffwechsel/Cardiotraining mit Fettabbau

20 bis 45 Hz: Cardio Plus/Schnellkrafttraining

50 bis 70 HZ: Kraftausdauertraining

75 bis 90 Hz: Muskelaufbautraining

ab 100 Hz: Entspannungs- bzw. Schmerztherapie

Neben der Frequenz ist die Dauer des Impulses von entscheidender Bedeutung. i-motion-ems arbeitet mit Impulsen von 50 bis 450 μs (1 μs = 1 Mikrosekunde = 0,000001 S). Kleine Muskeln werden eher durch kurze Impulse stimuliert, größere Muskeln benötigen längere Impulse, um auch in der Tiefe gut angesprochen zu werden:

150 bis 250 μs: Oberflächenmuskulatur

300 bis 350 μs: Mittlere Muskulatur 400 bis 450 μS: Tiefenmuskulatur

Kalte Muskulatur sollte auch bei EMS-gestütztem Training nie der vollen Belastung ausgesetzt werden. Mit der i-motion-ems Impulsrampe (z. B. von 0,0 s bis 4,0 s in 0,1-s-Schritten) sorgen Sie dafür, dass die Muskeln durch eine Vorspannung langsam aufgewärmt und durchblutet werden. Der Impuls beginnt sanft und steigert sich. Mit diesem sog. Dreiecksimpuls werden z.B. beim Trainingsbeginn nach einer Sportverletzung die Sehnen, Bänder und Gelenke geschont.

Neben 20 voreingestellten Impulsen ist die i-motion-ems Software frei programmierbar. Mit seinen nahezu unbegrenzten Einstell- und Speichermöglichkeiten bietet Ihnen das i-motion-ems System ganz neue Optionen – für alle Zielgruppen vom Freizeit bis zum Leistungssportler. Statt also nur mit „Herstellerimpulsen“ zu arbeiten, können Sie mit i-motion-ems auch während eines laufenden Trainings mit nur wenigen Klicks sämtliche Parameter justieren – und Intensität, Impulszeiten, Impulspausen, die Rampe und sogar den Impuls verändern. Mehr Individualität geht nicht. Und um besonders Ihren älteren Patienten zunächst ein besseres Körpergefühl für EMS zu vermitteln, können Sie anstelle eines Ganzkörpertrainings zu Beginn nur bestimmte Muskelgruppen bzw. Elektroden aktivieren.

i-motion-ems ist ein intelligentes System, mit dem Programme und Impulse kombiniert werden können, also z. B. 5 Minuten Muskulatur lockern, 10 Minuten Muskulatur aufbauen und weitere 5 Minuten mit Anti-Schmerz-Impulsen Blockaden lösen. Auch solche Verläufe können Sie abspeichern. Und sämtliche Mitarbeiter Ihres Teams können darauf zugreifen.